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Was macht die Osteopathie?
Die Osteopathie ist eine rein manuelle Therapie. Nur mit den Händen untersucht der Therapeut auf sehr sanfte und respektvolle Weise den Körper des Patienten. Dabei geht es um das Auffinden von Dysfunktionen oder Läsionen, also Bereiche, die gestört sind und nicht im Einklang mit dem Rest des Körpers einhergehen.
Das können echte Blockaden sein, zum Beispiel im Bereich der Wirbelsäule oder an den Gelenken oder nur kleine Verspannungen in Muskeln oder Faszien.
Alles ist von Bedeutung, selbst die kleinste Störung kann schwerwiegende Probleme verursachen und steht manchmal weder räumlich noch zeitlich im Zusammenhang mit dem Krankheitsbild. Das bedeutet, dass auch alte Verletzungen zum Beispiel durch länger zurückliegende Unfälle, eine plötzlich auftretende Lahmheit verursachen können, weil die Möglichkeit des Körpers Fehlstellungen zu kompensieren irgendwann erschöpft sein können. Auch die Tatsache, dass weiter entfernt liegende Störfelder, ein scheinbar aus dem Nichts entstehendes Krankheitsbild entstehen lassen, ist für den Osteopathen ein vollkommen normaler Prozess.
In den letzten Jahren gab es zahlreiche wissenschaftliche Forschungen auf dem Gebiet der Anatomie. Wir wissen immer genauer um die vielfältigen faszialen und myofaszialen Vernetzungen innerhalb des Körpers und das alles miteinander verbunden ist. Die Kenntnis dieser Vernetzungen ermöglicht es dem aufmerksamen Therapeuten zum Beispiel einen Zusammenhang zwischen einem Problem im Bereich der Halswirbelsäule und einem nicht gut arbeitenden Zwerchfell herzustellen.
Das macht die Arbeit des Osteopathen so interessant.
Ebenso sanft wie die Untersuchung erfolgt am Ende auch die Behandlung.
Bei der Arbeit mit dem tierischen Patienten sind wir darauf angewiesen, dass der Patient seine Zustimmung gibt.
Das bedeutet, der Therapeut muss nicht nur sanft und respektvoll sein, sondern auch besonders vorsichtig. Je sanfter die Technik, umso mehr lassen unsere Tiere die Behandlung zu und sich vor allem auch darauf ein.
Welche Formen der Osteopathie gibt es ?
Anhand der vorrangig betrachteten Strukturen unterscheiden wir in :
So wie es verschiedene Formen der Osteopathie gibt, gibt es auch sehr verschiedene Behandlungstechniken.
Am Ende einer Sitzung kann man jedoch nie sagen, dass nur eine bestimmte Form oder Technik zur Anwendung kam. Jeder Patient ist einzigartig und individuell. Das bedeutet für den Therapeuten, dass er flexibel auf die Bedürfnisse seines Patienten eingehen muss. Bereit, sich dem jeweiligen Zustand seines Patienten anzupassen, denn nicht jeder Tag ist gleich, das gilt für Menschen wie für unsere Tiere.
Für wen ist die Osteopathie geeignet ?
Es gibt diesbezüglich nur wenig Einschränkungen. Dazu zählen :
um nur einige Beispiele zu nennen. Die Liste erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, aber jeder gut ausgebildete Osteopath, weiß um die Grenzen dieser Methode.
Der Vorteil eines tierärztlich ausgebildeten Osteopathen ist für mich an dieser Stelle herausragend. Ich sehe den Patienten mit „beiden Augen“. Ich sehe sowohl Erkrankungen, die nicht osteopathisch anzugehen sind und kann das sofort auch entsprechend weiter diagnostizieren (Röntgen, Blutprobe, etc.), behandeln oder überweisen, also rein schulmedizinisch betrachten, wenn es der Fall so verlangt. Und ich sehe, die Patienten, die absolut von der Osteopathie profitieren und dass sind sehr viele.
Da sind zum Einen die Jungen.
Wildes Spielen, Toben, sich Überschlagen, anrempeln, an der Leine zerren, etc. All das kann zu schleichenden Problemen führen, die sich manchmal akut, manchmal aber eben auch nicht eindeutig zeigen. Der Hund oder die Katze wollen plötzlich nicht mehr so lange laufen, springen nicht mehr auf die Couch, legen sich schneller hin oder werden im schlimmsten Fall auch aggressiv Artgenossen gegenüber.
Ein ebenso häufiges, wie leider auch oft übersehenes Problem sind Wachstumsstörungen. Aus der Forschung weiß man, dass das Knochenwachstum relativ schneller, als das Wachstum der Faszien erfolgt. Allein daraus können Probleme entstehen, die sich zum Beispiel in einem dauerhaft aufgekrümmten thorakolumbalen Übergang zeigen.
Junge Hunde und Katzen sind sehr dankbare Patienten, denn die weichen Strukturen sprechen sehr gut auf osteopathische Behandlungen an. Und da Vorbeugung ja bekanntlich die beste Medizin ist, empfehle ich regelmäßige osteopathische Behandlung, wobei eine Frequenz von 1-2 mal im Jahr völlig ausreichen.
Die Senioren unter unseren Patienten, die oftmals einen schleppenden Gang, abnehmende Muskulatur, Arthrose, Schmerzen , Bewegungsunlust, deutlich längeres Schlafen, Wesensveränderungen, zunehmende Unsauberkeit, Unsicherheit etc. aufweisen, profitieren in jeder Hinsicht von der Osteopathie.
Für viele Besitzer sind all das Zeichen des Alters, mit denen wir uns zufrieden geben müssen und natürlich können wir die Zeit nicht zurückdrehen, aber das bedeutet nicht, dass wir nicht trotzdem etwas Gutes für unsere Senioren tun können.
Die Lebensqualität kann sich enorm verbessern, wenn die Beweglichkeit wieder verbessert wird.
Wir arbeiten mit einer Terminsprechstunde, deshalb bitten wir Sie, vor Ihrem Besuch einen Termin zu vereinbaren.
Jedem verantwortungsvollen Tierbesitzer liegt natürlich die bestmögliche Behandlung seines Tieres am Herzen, ohne sich Sorgen um Kosten zu machen. Aus diesem Grund möchten wir Ihnen dringend empfehlen, über eine Tierversicherung nachzudenken, denn medizinische Probleme halten sich nicht an Termine und Regeln.
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Patienten, die osteopathisch oder physiotherapeutisch betreut werden müssen, nehmen viel Zeit in Anspruch, die wir uns gern nehmen möchten, um jedes Tier, speziell auf seine Bedürfnisse abgestimmt, ausgiebig zu therapieren.
Bitte vereinbaren Sie deshalb im Vorfeld einen Termin mit uns, damit wir uns genug Zeit nehmen können.
Das gleiche gilt für Probleme mit dem Bewegungsapparat, Diagnostik von Hauterkrankungen, Verhaltensauffälligkeiten oder auch für sehr ängstliche Tiere.
So können wir Wartezeiten verkürzen und dem Tier somit Stress in der Tierarztpraxis ersparen.
Montag:
09 – 11 / 15 – 19 Uhr
Mittwoch:
09 – 11 Uhr
Dienstag, Donnerstag:
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Freitag:
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Bitte vereinbaren Sie vorher einen Termin!